DIE LATEINAMERIKANISCHEN HOCHKULTUREN

giugno 3, 2008 feffyna91

Die MaYa

Die Maya waren ein indigenes Volk und lebten in Teilen Mexikos und Mittelamerikas (Guatemala, Honduras und Belize).

Berühmt sind die Maya für ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender, geschrieben in Hieroglyphen. Wichtige Errungenschaften sind der Anbau von Mais, die Entwicklung des sehr präzisen Maya-Kalenders und der Maya-Schrift. Die mittlerweile weitgehend entzifferte Schrift, obwohl auf Bildsymbolen basierend, war mehr als eine reine Ideogrammschrift und stellt das höchstentwickelte (und bis zur Ankunft der Spanier das einzige) Schriftmedium in Altamerika dar. Kunsthandwerk (Bearbeitung von Stein, Keramik, Holz, Textilien) und Malerei waren hoch entwickelt, Metallverarbeitung (Gold, Silber, Kupfer) spielte erst spät und fast nur für rituelle Zwecke eine Rolle, nicht für die Werkzeugherstellung. In den Städten gab es bis zu 65 m hohe Stufenpyramiden, Paläste, Observatorien und Ballspielplätze.

 

 

Die AzTeKeN

Die Azteken waren eine mesoamerikanische Kultur, die zwischen dem 14. und dem frühen 16. Jahrhundert existierte.

Das Reich der Azteken war kein territorial geschlossenes Reich, wie es etwa die Imperien der europäischen Geschichte darstellten. Es war vielmehr ein Zusammenschluss der drei Städte Tenochtitlán, Texcoco und Tlacopán, deren politische und rechtliche Systeme sich aufgrund alter Traditionen voneinander stark unterschieden und dementsprechend auch nicht vereinheitlicht waren. Die jeweiligen Herrscher regierten ihre Städte unabhängig voneinander und agierten nur dann zusammen, wenn ein gemeinsames Interesse vorhanden war, etwa bei Eroberungen. Die drei Städte waren formell gleichberechtigt, was sich aber besonders in der Zeit von Moctezuma II. zugunsten Tenochtitláns änderte.

 

 

Die InKaS

Die Inka waren eine indigene urbane Kultur in Südamerika. Sie herrschte zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert über ein weit umspannendes Reich von über 200 ethnischen Gruppen, das einen hohen Organisationsgrad aufwies. Zur Zeit der größten Ausdehnung erstreckte sich sein Einfluss vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien; ein Gebiet, dessen Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen dem Nordkap und Sizilien. Entwicklungsgeschichtlich sind die Inka mit den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Das rituelle, administrative und kulturelle Zentrum war die Hauptstadt Qusqu (Cuzco) im Hochgebirge des heutigen Peru.

Die Inka-Herrscher und insbesondere ihre Ahnen wurde neben dem Sonnengott Inti, dem Schöpfergott Viracocha und der Erdgöttin Pachamama als göttlich verehrt.der Inka-König heiratete, bei seinem Amtsantritt in Anspielung auf seine mythische Herkunft, seine Schwester, die damit zur Coya, zur Königin wurde.Der Sapa Inka reiste in einer Sänfte durch sein Reich. Vor ihm durfte man nur barfuß erscheinen. Auf dem Kopf trug er als Zeichen seiner königlichen Würde die Maskaypacha , ein Band, das mit dem purpurroten Llautu, einer langen Stirnquaste versehen war.

Die Inka sprachen Quechua, verwendeten die Knotenschrift Quipu, die nur Ziffern ausdrückte und die Tocapu-Muster, die in Textilien gewebt wurden und bei denen noch nicht sicher ist, ob es sich um eine Schrift handelte.

 

 

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